Die Ausbildung zum Immobilienmakler


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In den USA nutzen bereits weit über 50 Prozent der Bevölkerung die Dienste von Immobilienmaklern – und auch in Deutschland steigen die Zahlen, die aktuell noch nicht die 50-Prozent-Hürde erreicht haben. Um den vielseitigen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, ist eine fundierte Immobilienmakler Ausbildung nötig.

Doch was ist gefragt? Einst galt ein Immobilienmakler als Vermittler von Miet- und Kaufobjekten. Heute ist ein Immobilienmakler auch Verwalter und Berater. Er fungiert als Immobilienverwalter, managet die Bedürfnisse, Anfragen sowie die finanziellen Angelegenheiten in einer Mieter- oder Eigentümergemeinschaft und muss dafür natürlich eine entsprechend gute Ausbildung zum Immobilienmakler absolvieren, um fachlich versiert Rede und Antwort stehen zu können – und damit nicht genug.

Auch zeigt sich in der Immobilienbranche ein Trend dazu, Immobilien als Geldanlage zu nutzen. Wer eine Immobilie besitzt, kann später mietfrei wohnen und sorgt somit ein Stück weit auch fürs Alter vor. Alternativ kann die Immobilie vermietet werden – wodurch Einnahmen generiert werden, die den Lebensabend auch finanziell absichern. Und damit zeigt sich eine weitere Facette im Immobilienmarkt, für die der Immobilienmakler gerüstet sein muss – für alle Fragen rund um Finanzierung, Geldanlage und Co.

Der Stundenplan in der Ausbildung zum Immobilienmakler

Wer als Immobilienmakler Kunden beraten und ihre Immobilienwünsche erfüllen möchte, um auch künftig mit ihnen zusammenzuarbeiten oder ggf. weiterempfohlen zu werden, muss sich auskennen, d.h. auch, dass im Fernstudium die folgenden Themen auf der Agenda stehen:


  • Rechtsgrundlagen in der Immobilienbranche: Privatrecht (BGB, Rechtsgeschäfte, Rechtsanwendung), Vertragsrecht (Geschäftsfähigkeit, Vertragsgestaltung, Verjährung), Baurecht (Bodennutzung, Städtebaurecht, Versicherungen, Schadensregulierung), Sachenrecht (Eigentum, Pfändungen, Hypothek)
  • Mieten und Wohnen: Mietverträge, Kündigungsrechte, Mietrecht, Wohneigentumsverwaltung, Zwangsverwaltung
  • Maklerrecht und Maklerpraxis: Beratung und Aufklärung, Entgeltverordnungen, Haftung, Leistungsportfolio, Immobilienbeschaffung und -absatz, Verkaufsunterlagen (Exposés), Marketing, Persönlichkeitsbildung, Kundentypen, Präsentationstechniken, Finanzierung, Förderprogramme, Rentabilitäts- und Wirtschaftlichkeitsrechnung
  • Steuern: Steuerrecht, Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer, Steuerverfahrensrecht
  • Bewertungen von Immobilien: Wertermittlung nach geltenden Verordnungen, Verfahren/Methoden/Grundlagen, Preisbildung

Die Immobilienmakler Ausbildung beinhaltet viele juristische Inhalte

Mit Blick auf den Stundenplan zeigt sich: Immobilienmakler müssen sich mit geltendem Recht auskennen – und das gleich in mehreren Bereichen, denn Immobilienmakler müssen als Berater bei Verkäufen und Vermietungen über die entsprechende Rechtslage informiert sein und auch über Möglichkeiten der Finanzierung informieren können.

Im Kapitel Wettbewerbsrecht und Maklerrecht wird vermittelt, was ein Immobilienmakler darf und was er nicht darf, denn gerade im Vertrieb gibt es Regeln, wie akquiriert werden darf – und was rechtswidrig ist. Die Ausbildung zum Immobilienmakler orientiert sind an der aktuellen Rechtsprechung, das heißt, dass zwar der Status Quo während des Fernstudiums vermittelt wird, um up-to-date zu bleiben jedoch ist ein regelmäßiges Selbststudium gefragt.


Die Ausbildung zum Immobilienmakler dauert in der Regel ein Jahr

… und hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Immobilienmakler Ausbildung im Fernstudium, denn die Ausbildung dauert eben genauso lange wie viel Zeit investiert wird. Bei acht bis zehn Stunden Lernzeit in der Woche gehen die Anbieter von einer Lehrgangsdauer von 12 Monaten aus. Wird mehr gelernt, kann die Ausbildungszeit sich verkürzen. Bei den meisten Anbietern ist zudem eine kostenlose Verlängerung auf 18 Monate möglich.

Wie stehen die Karrierechancen nach der Immobilienmakler Ausbildung?

Gut, denn die Immobilienbranche boomt – nur der Durchblick fehlt doch so manchen. Da wird der Immobilienmakler zum gefragten Berater, der im Angestelltenverhältnis, als freier Immobilienmakler oder selbstständig tätig ist. Auch sind längst nicht mehr nur Immobiliengesellschaften potentielle Arbeitgeber nach einer Immobilienmakler Ausbildung, denn auch Großvermieter, Gebäudeverwalter, Grundstücksgesellschaften, Facility-Management-Unternehmen, Bauunternehmen und die Finanzbranche haben großes Interesse an Fachpersonal mit abgeschlossener Immobilienmakler Ausbildung.

Wer im Angestelltenverhältnis eine Führungsposition anstrebt, sollte nach der Ausbildung zum Immobilienmakler eine Fortbildung zum/zur Immobilienfachwirt/-in oder alternativ ein Studium des Immobilienmanagements absolvieren.

Tipp: Auch diese Weiterbildungen sind im Fernstudium möglich. Vergleichen Sie also am besten kostenlos und unverbindlich, welche Anbieter das für Sie passende Weiterbildungsangebot im Programm haben.

Der Vorteil der Immobilienmakler Ausbildung im Fernstudium

Der grundlegende Vorteil eines Fernstudiums liegt darin, als Berufstätige/-r weiterhin arbeiten zu können, ohne auf das gewohnte Gehalt verzichten oder gar abends nach der Arbeit noch die Schulbank drücken zu müssen. Genau dieser Vorteil bedeutet aber auch, dass Selbstdisziplin und Motivation nötig sind, um ohne den „Gruppenzwang“ eines Präsenzseminares die Studienhefte zu studieren.

Um den Austausch der Studierenden und der Fachlehrer zu fördern, bieten die meisten Anbieter von Fernstudien auch die Möglichkeit eines Online-Forums, das sowohl den fachlichen Austausch unterstützt, als auch Motivation bringt. Welche weiteren Hilfestellungen es seitens der Fernlerninstitute gibt, ist im Informationsmaterial beschrieben, welches Sie hier kostenlos und unverbindlich bestellen können.