Mit welchem Gehalt kann ein Immobilienmakler rechnen?


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Natürlich ist das Gehalt des Immobilienmaklers ebenso abhängig von Abschluss, Position und Ort wie bei jedem anderen Beruf auch. Doch beim Immobilienmakler gibt es eine erfolgsabhängige Komponente, die sich auf dem Bankkonto bemerkbar macht. Das heißt: Je höher der Immobilienwert ist, desto höher ist sein Gehalt.

Immobilienmakler (Einstiegs-)Gehalt liegt zwischen 28.000 und 39.000 Euro

Die Prämien, die in Abhängigkeit vom Wert der vermittelten Immobilien zum monatlichen Fixum hinzukommen, liegen zwischen 20 und 30 Prozent – je nach Unternehmensgröße und Position. Das Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei knapp 35.00 Euro im Jahr. Fachwirte können mit circa 32.000 Euro Einstiegsgehalt rechnen, Immobilienmakler mit Bachelorabschluss liegen mit circa 36.000 Euro knapp über dem Durchschnitt und das höchste Einstiegsgehalt erhalten Immobilienmakler mit Masterabschluss oder Diplom. Sie steigen mit 39.000 Euro jährlich ein.

Gerade in der Immobilienwirtschaft ist die Spezialisierung sehr wichtig. Wer also „nur“ ein branchenähnliches Studium absolviert, kann zwar später auch als Immobilienmakler arbeiten, doch das Gehalt wird geringer sein. Daher gilt: Wer Immobilienmakler werden möchte, sollte die fachspezifische Ausbildung zum Immobilienmakler machen, eine Weiterbildung zum Immobilienfachwirt absolvieren oder Immobilienmanagement studieren.

Angestellten-Gehalt vs. Gehalt eines selbstständigen Immobilienmaklers

Einst wurde seitens Immobilienmarkt-Experten das Gehalt von Geschäftsführern in der Immobilienwirtschaft auf 100.000 Euro jährlich geschätzt. Die angestellten Fachkräfte lagen – einer Studie aus dem Jahr 2010 folgend – gerade mal bei der Hälfte. Doch das war einmal. Mittlerweile wurde ein Aufwärtstrend beobachtet, der die Gehälter ansteigen ließ – natürlich auf beiden Seiten. Ein selbstständiger Immobilienmakler hingegen käme im Vergleich auf ein Bruttogehalt von 3.000 Euro monatlich.

Wer das Fernstudium zum Immobilienmakler erfolgreich abgeschlossen hat und auf die Suche nach einer Stelle als Immobilienmakler geht, sieht sich mit denselben Positionsbeschreibungen konfrontiert wie in den meisten kaufmännischen und vertrieblich ausgerichteten Berufen: Der Einstieg glückt als Junior Immobilienmakler und das nächste Ziel ist der Senior Immobilienmakler. Wichtig ist auch die Maklersparte: Bedenkt man die Provisionsregelung rechnet es sich natürlich immer mehr, hochpreisige Wohnimmobilien zu verkaufen, anstatt günstige Mietwohnungen zu vermitteln. Allerdings muss man dafür Erfahrung und Know-how mitbringen.

Neben der Position und dem Objekt ist auch – und an dieser Stelle ist es bei der Weiterbildung zum Immobilienmakler wieder wie bei vielen anderen Berufen – der Ort von Bedeutung für das Gehalt als Immobilienmakler. Im Westen kann man mehr verdienen als im Osten Deutschlands. Einzige Ausnahme ist hier Berlin. Dort bekommen Immobilienmakler ein gutes Gehalt.


So berechnet sich das Gehalt des Immobilienmaklers

    Objekte zur Miete

  • Wer bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus auf einen Makler trifft, wird zunächst einen Besichtigungstermin vereinbaren. Gefällt das Objekt und konnten alle Fragen durch den Immobilienmakler beantwortet werden, vermittelt dieser zwischen Eigentümer und künftigem Mieter. Das Honorar, die sogenannte Maklercourtage, liegt dann bei zwei Nettomieten zzgl. MwSt. Kommt der Immobilienmakler nicht seiner Aufgabe nach und präsentiert nicht das Objekt, sondern gibt lediglich den Standort bekannt, so muss keine Maklerprovision gezahlt werden.
  • Objekte zum Kauf

  • Auch hier gilt: Der Immobilienmakler bekommt seine erfolgsabhängige Gehaltskomponente nur dann, wenn er aktiv vermittelt und bei der Wohnungs- oder Hausbesichtigung auch physisch anwesend ist. Lediglich die Adresse des Projekts zu nennen, gilt nicht als Tätigkeit eines Immobilienmaklers. Allerdings gilt auch: Wird ein Immobilienmakler konsultiert, ist in der Regel allen Beteiligten bekannt, dass eine Courtage fällig wird. Beim Immobilienverkauf ist die Provision frei verhandelbar, marktüblich ist eine Courtage von drei bis sechs Prozent in Abhängigkeit von der Kaufsumme.

Das Präsentieren von Miet- und Kaufobjekten ist einer der wichtigsten Bestandteile des Berufsbildes des Immobilienmaklers, daher sollte es selbstverständlich sein, dass diese Aufgaben erledigt – und anschließend honoriert werden.

Per Fernstudium zum Top-Gehalt als Immobilienmakler

Eine gute und vor allem fachspezifische Ausbildung ist als Immobilienmakler das A und O. Darauf haben auch die Anbieter von Fernlehrgängen mit einer großen Auswahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Immobilienbranche reagiert. Neben der Möglichkeit im Fernstudium Immobilienmakler zu werden, ist auch eine Fortbildung zum Immobilienfachwirt möglich. Als Studiengang wird das Immobilienmanagement angeboten. Wer seine Karriere klar auf die zukunftsträchtige Immobilienbranche ausrichtet, hat also die große Auswahl. Bestellen Sie also noch heute kostenlos und unverbindlich ihr Informationsmaterial bei den Fernlehrgangsanbietern und entscheiden sie selbst, welcher Weg Sie berufsbegleitend in die Immobilienbranche bringen soll.