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Immobilienmakler vs. Immobilienfachwirt (IHK)

Immobilienmakler vs. Immobilienfachwirt (IHK)

Die Immobilienbranche ist ein boomender Wachstumsmarkt und so ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Was die einzelnen Tätigkeitsbereiche angeht, so kommt es häufig zu Überschneidungen. Deshalb werden auch die Berufsbilder Immobilienmakler oder Immobilienfachwirt oft verwechselt. Deutliche Unterschiede in beiden Tätigkeitsbereichen können sich ergeben aufgrund der spezifischen Rolle bei der Immobilienvermittlung, der Tagesstruktur oder auch bei den verschiedenen Gehaltsmodellen. Es ist als Interessent an einem Fernstudiengang durchaus empfehlenswert, sich eingehend über die verschiedenen Berufsbilder in der Immobilienbranche vorab beraten zu lassen, um herauszufinden, welche Karriereplanung individuell am besten passt. Der Immobilienmakler IHK ist in seinem Kerngeschäft zuständig für die Vermittlung von Immobilien.

Überdurchschnittliche Einnahmen für Immobilienmakler durch Provisionszahlungen

Kunden, welche Objekte erwerben oder auch verkaufen möchten, werden vom Immobilienmakler ganzheitlich betreut. Der Arbeitsalltag eines Immobilienmakler ist dabei meist sehr abwechslungsreich und vielgestaltig. Analysen und Marktrecherchen gehören ebenso dazu, wie die Spezialisierung bei der Vermittlung von Immobilien auf bestimmte Regionen, Zielgruppen oder Immobilien Arten. Immer ist der Immobilienmakler bei all seinen Bemühungen bestrebt, seinen Interessenten das jeweils beste Angebot zu unterbreiten. Da es sich in der Regel um eine selbstständige, freiberufliche Tätigkeit handelt, kann das regelmäßige Einkommen eines Immobilienmakler von Monat zu Monat etwas variieren. Denn das Gehalt bemisst sich anhand der Vertragsabschlüsse, ist also nicht jeden Monat fix. Denn das überwiegende Einkommen eines Immobilienmakler setzt sich aus den Provisionszahlungen seiner Kunden zusammen.

Unterschiedliche Ausbildungsinhalte für Immobilienmakler und Immobilienfachwirt (IHK)

Beim Immobilienfachwirt (IHK) ist die Maklertätigkeit auch meist in das Beschäftigungsfeld mit eingebunden. Der Immobilienfachwirt tritt aber, im Gegensatz zum Immobilienmakler, manchmal auch selbst als Inhaber oder Käufer in Erscheinung. Der Immobilienfachwirt kann häufig selbst auch Vermieter sein, somit auch Ansprechpartner für die Mieter, aber auch für die Instandhaltung des Wohnobjektes. Das monatliche Gehalt für einen Immobilienfachwirt ist aufgrund der regelmäßigen, konstanten Mietzahlungen meist besser zu kalkulieren. Zusatzeinnahmen kann der Immobilienfachwirt dann generieren, wenn zusätzlich auch der Handel mit Objekten betrieben wird. Auch was die Ausbildung angeht, gibt es zwischen Immobilienmakler und Immobilienfachwirt (IHK) einige spezifische Unterschiede. Immobilienfachwirte (IHK) erlangen umfangreiches Wissen über allgemeine und spezifische Zusammenhänge in der Immobilienwirtschaft. Dies geschieht beispielsweise durch Unterrichtsfächer wie Sozialkunde, Wirtschaftslehre oder die Vermittlung von juristischen Fachkenntnissen in Buchhaltung oder Steuerrecht, bezogen auf den Immobilienmarkt.

Regelmäßiges, passives Einkommen durch Mieteinnahmen

Damit ist nicht gesagt, dass der geprüfte Immobilienmakler schlechter ausgebildet sein muss als ein Immobilienfachwirt (IHK), nur aufgrund der Tätigkeitsschwerpunkte werden in der Ausbildung andere Inhalte behandelt. Immobilienfachwirte müssen bei ihrer beruflichen Tätigkeit jederzeit in der Lage sein, Geschäftstätigkeiten juristisch einwandfrei abwickeln zu können. Dazu sind erweiterte Kenntnisse in Wohnungs- und Grundstückswirtschaft sowie im Immobilienhandel unerlässlich. Der genaue Unterschied zwischen Immobilienmakler und Immobilienfachwirt (IHK) besteht eigentlich also darin, dass der geprüfte Immobilienmakler in der Regel keine Immobilien selbst besitzt, sondern von den Verkäufern oder Käufern für seine erfolgreichen Vermittlungstätigkeiten Provisionen erhält. Immobilienmakler vermarkten Objekte und unterstützen ihre Kundschaft bei der optimalen und passenden Auswahl. Der Immobilienfachwirt (IHK) besitzt dagegen in der Regel eigene Wohnobjekte, welche von ihm auch selbst vermietet werden. Dadurch wird also ein sogenanntes passives Einkommen generiert, für welches also nicht selbst gearbeitet werden muss.

Immobilienmakler für Kunden kompetenter und seriöser Ansprechpartner

Investieren muss ein Immobilienfachwirt (IHK) allerdings dann, wenn in den Wohneigentümern Reparaturarbeiten anstehen oder Mieter um Rat bei den verschiedensten Problemlagen fragen. Der Immobilienmakler ist im Gegensatz dazu darum bemüht, ständig neue Aufträge zu generieren. Das Einkommen eines Immobilienmakler gilt allerdings als leichter skalierbar, denn der Immobilienmakler kann sich bei seiner Tätigkeit ganz auf profitable Objektgruppen, je nach Marktsituation, konzentrieren und dadurch gegebenenfalls sehr hohe Gewinne abschöpfen. Der Immobilienfachwirt (IHK) kann jedoch seinen Immobilienbestand nicht so ohne Weiteres verkaufen. Vergleicht man die Ausbildungswege beider Berufsgruppen, so wird deutlich, dass die Ausbildung zum Immobilienfachwirt (IHK) etwas konkreter gestaltet ist. Der Begriff Makler ist darüber hinaus auch nicht gesetzlich geschützt, was bedeutet, dass jeder, der einen Gewerbeschein besitzt, sich auch als Makler bezeichnen darf. Um eine echte staatliche Qualifikation handelt es sich jedoch beim Abschluss als Immobilienfachwirt IHK. Wer dieses Zertifikat seinen Kunden vorweisen kann, gilt als besonders vertrauenswürdig und seriös.

Gutes Gespür für strategische Entwicklungen am Immobilienmarkt erforderlich

Denn bei der Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer muss ein angehender Immobilienfachwirt über ein umfangreiches und spezifisches Fachwissen verfügen. Um später optimal agieren zu können, kann auch eine Spezialisierung innerhalb der Immobilienbranche sinnvoll sein. Diese sollte nicht nur nach den aktuellen Marktsituationen, sondern auch anhand persönlicher Vorlieben erfolgen. Was eine mögliche Spezialisierung angeht, so ist die mögliche Flexibilität bei Immobilienfachwirten im Vergleich zum Immobilienmakler nicht ganz so groß. Ein sicheres Auftreten, Kundennähe und eine allgemeine Affinität zur Immobilienbranche ist sicherlich für beide Berufsbilder vorteilhaft. Wer nicht rund um die Uhr erreichbar sein möchte, um Beschwerden oder Wünsche von seinen Mietern entgegenzunehmen, sollte die Ausbildung zum Immobilienmakler anstatt die des Immobilienfachwirtes ins Auge fassen. Beide Berufsbilder ermöglichen jedoch einen guten Start in die berufliche Selbstständigkeit mit eigenem Büro, einem überdurchschnittlichem Einkommen und auch einem erheblichen Maß an beruflicher Flexibilität und Freiheit.

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